Lösung
Qualitätskontrolle von 3D-gedruckten Polymerbauteilen
Zerstörungsfreie Impulsanregungstechnik zur Identifizierung und Bewertung interner Defekte in FDM-Polyamidkomponenten.
Die Herausforderung
Mit der Skalierung des FDM-3D-Drucks für Produktionsanwendungen werden interne Defekte, Hohlräume, Delaminationen und Dichteschwankungen, zu kritischen Qualitätsproblemen. Diese Fehler sind von der Oberfläche aus unsichtbar, beeinträchtigen aber die mechanische Leistung. Traditionelle Inspektionsmethoden sind entweder zerstörend oder zu langsam für die Prüfung in Produktionsgeschwindigkeit.
Die Lösung
Impulsanregungsprüfungen decken interne Defekte durch deren Auswirkung auf modale Eigenschaften auf. Diese Forschung testete Polyamidproben mit kontrollierten Defekten (0–10 mm) an der neutralen Biegelinie und maß Spitzenfrequenz, Dämpfung und Amplitude sowohl mit akustischen als auch mit Schwingungssensoren.
Wichtige Erkenntnisse: Schwingungsdetektoren eignen sich hervorragend zur Erkennung von Delaminationen bei größeren Defekten (7–10 mm), während akustische Detektoren Defektgröße und -position besser bewerten. Kleine Defekte (3 mm) zeigen erhöhte Frequenzen durch lokale Verfestigung an den Defektkanten. Die Wahl des Detektors ist entscheidend. Jeder Typ offenbart unterschiedliche Defekteigenschaften.
Ergebnisse
Die Forschung zeigt, dass IET eine zuverlässige zerstörungsfreie Erkennung interner Defekte in FDM-Polyamidteilen ermöglicht. Durch die Korrelation modaler Antwortmuster mit spezifischen Defekttypen können Hersteller eine 100%ige Inspektion von 3D-gedruckten Polymerkomponenten implementieren, ohne die Produktion zu verlangsamen.
Kernaussage: Akustische und Schwingungssensoren liefern komplementäre Defektsignaturen in FDM-Bauteilen — die Sensorwahl muss daher auf den Zieldefekttyp abgestimmt sein, um eine zuverlässige Qualitätsprüfung zu gewährleisten.
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